Heatball – Die Glühbirne als Heizung

Jo, was wir wissen ist, in ganz Europa sind Glühbirnen mit mehr als 60 Watt verboten.
Das brachte einen Essener Unternehmer auf eine geniale Idee. Er verkauft diese besagten Glühbirnen über das Internet, nennt sie aber "Heatball".

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Siegfried Rotthäuser beteuert, sein "Heatball" sei keine Lampe sondern eine Heizung.

"Die Leuchtwirkung während des Heizvorgangs ist produktionstechnisch bedingt und völlig unbedenklich", erklärt der 49 Jahre alte promovierte Maschinenbauingenieur. Sein Gerät produziere zu 95 Prozent Wärme. "Der Wirkungsgrad ist extrem hoch.".
Rotthäuser hat in China 4000 seiner kleinen Heizungen bestellt, und diese sogar mit dem Aufdruck "Heatball" versehen lassen. So will er die EU-Verordnung in Bezug auf Glühlampen umgehen.
Sein Produkt findet reißend Absatz. In wenigen Tagen war sein Kontingent von 4000 "Heatballs", zu einem Preis von 1,69 Euro verkauft.
Von dem Erlös gehen je 30 Cent an ein Projekt zum Schutz des Regenwaldes, verspricht Rotthäuser.
"Ich will damit kein Geld verdienen", sagt er. Die Idee sei vielmehr Aktionskunst und Widerstand gegen Bevormundung aus Brüssel. Dass mit der Energiesparlampe das Weltklima gerettet werde, bezweifelt er. Wegen ihres Gehalts an Quecksilber sei sie sogar sehr umweltschädlich. Sein Produkt sei dagegen völlig unbedenklich. Er ist allerdings skeptisch, dass die EU-Juristen dies ähnlich sehen. Bisher gibt es aber noch kein Versandverbot.

Gar nicht so schlecht die Idee, oder?

1 Kommentar

  1. Bruno sagt:

    Bravo

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